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23. März 2006

Regionale Lebensmittel sind Riesenchance für Umwelt, Klima und Niederösterreichs Arbeitsmarkt

Die Österreichische Hagelversicherung beauftragte die Johannes Kepler Universität Linz mit einer neuen Studie über die positiven Effekte eines stärkeren Konsums heimischer Lebensmittel.

Die Studie basiert auf einer Befragung zum Verhalten der ÖsterreicherInnen im Zusammenhang mit dem Lebensmittelkonsum. In der Analyse werden die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte gezeigt, die sich von den gesamten jährlichen Lebensmittelausgaben ableiten lassen. Dazu erläutert der Studienleiter Univ.-Prof. DDr. Friedrich Schneider: „In Österreich hat der Konsument bei einem Drittel der in den Supermärkten angebotenen Lebensmitteln die Wahl zwischen heimischen und importierten Waren. Entscheiden sich 60 % der Verbraucher für das österreichische Produkt, ergibt sich in Niederösterreich ein Beschäftigungspotenzial von mehr als 5.600 Arbeitsplätzen.“ Der Vizerektor der Johannes Kepler Universität Linz ist auf Grund der Ergebnisse der Konsumentenbefragung optimistisch, dass diese Beschäftigungseffekte mit entsprechenden Kommunikationsmaßnahmen erzielbar sind.

Denn:
·         60 % der Österreicher sind besonders stolz auf die in der Heimat produzierten Produkte.
·         Zwei von drei Österreichern wollen ein reichhaltiges Angebot an heimischen Lebensmitteln.
·         Für jeden zweiten Österreicher ist die Gentechnikfreiheit der Lebensmittel sehr wichtig.
·         80 % der Österreicher sind der Meinung, dass mit dem Kauf heimischer Lebensmittel nur kurze Transportwege entstehen und dadurch die Umwelt und das Klima geschont sowie die regionale Wirtschaft gestärkt werden.

Hagelversicherung: Positive Effekte für Umwelt, Klima und Wirtschaft durch regionalen Konsum

Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung: „Unser Werben für die Weltklasseprodukte unserer Kunden – Tausende Bauern, Winzer und Gärtner – werden wir konsequent fortsetzen. Auch unsere aktuelle Werbekampagne `Papa, ich habe einen Job für dich! – Kaufen Sie 10 % mehr regionale, bäuerliche Produkte – Sie schaffen Tausende Arbeitsplätze und schützen das Klima.´ weist auf die positiven Effekte der verstärkten Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen hin.“
Den Berechnungen der Linzer Kepler Universität zufolge führt ein verstärkter Konsumpatriotismus auch zu einer enormen Umweltentlastung: Durch den Kauf von 10 % mehr regionalen Lebensmitteln müssen diese Waren statt durchschnittlich 1700 km weit nur noch 150 km weit transportiert werden. Das bedeutet eine Reduzierung der gefahrenen LKW-Kilometer um 166 Millionen pro Jahr und würde somit den Straßenverkehr enorm entlasten. „Diese von uns beauftragte Studie beweist, dass der vermehrte Konsum regionaler Produkte ein doppelt wirksamer Impuls für die Lösung der zwei Problemfelder – Klimawandel und Arbeitslosigkeit – ist.“, so Weinberger abschließend.

Landesrat Dipl.-Ing. Josef Plank:
Durch Regionalität, durch das Forcieren von saisonalen Produkten und vor allem durch die hohe Qualität dieser Produkte wird ein Kontrapunkt zur überregionalen Vereinheitlichung geschaffen.

Landesrat DI Josef Plank spricht mit der Initiative „So schmeckt Niederösterreich“ die regionale Vielfalt auf einer sehr emotionalen Ebene an: riechen, kosten, schmecken, genießen!

Österreich ist weltweit als Feinkostladen der Europäischen Union bekannt. Die niederösterreichischen Bäuerinnen und Bauern leisten ihren Beitrag und produzieren eine breit gefächerte Produktpalette.
Wichtig dabei ist, dass auf qualitativ hochwertige Nahrungsmittel gesetzt werden kann, die der Landwirt liefert. Auf Basis eines entsprechenden Qualitätsbewusstseins beim Landwirt und Verarbeiter und unter dem Aspekt "Sicherheit durch Kontrolle" bietet Niederösterreich eine Vielfalt von unterschiedlichsten Schmankerln: Und darin liegt die Stärke unseres Bundeslandes. Neben traditionellen Gerichten bereichern auch neue Ideen das Angebot.
Von den Ernährungswissenschaftlern hören wir, dass qualitativ hochwertige Lebensmittel, die verantwortungsbewusst produziert und verarbeitet werden, stets zu begrüßen sind. Je hochwertiger die Qualität eines Lebensmittels, desto eher kann auf Zusatzstoffe verzichtet werden. Bei der Auswahl von Lebensmitteln und Speisen lohnt es sich, wieder verstärkt all unsere fünf Sinne einzusetzen. Wer seine Sinne schärft, bewusst riecht und schmeckt, kann sich bei der Beurteilung von Qualität besser auf seine Sinne verlassen. Wir wollen unsere Konsumenten einladen, wieder bewusst zu riechen, zu kosten und zu schmecken, damit er in mehrfacher Weise davon profitiert.

Holen Sie sich ein Stück Lebensqualität vom Land, genießen Sie unsere Regionen!
Nicht nur die Lebensqualität für die Bewohner in der Region soll hervorgehoben werden, sondern es sollen auch wirtschaftliche Aspekte wie Versorgungssicherheit, Wertschöpfung und Arbeitsplatzsicherung, Schließen von regionalen Kreisläufen, Erhalten einer lebenswerten Landschaft etc. betont werden.

Das Land Niederösterreich tut einiges auf diesem Sektor:
Landtagsbeschluss – 25 % der eingekauften Lebensmittel sollen biologisch sein – ist auch im NÖ Klimaprogramm niedergeschrieben.
Kampagne „Tut gut“
Land der Genießer …
 

Als Beispiel für diese Regionalität und regionale Spezialitäten:
Ort der PK: Mostheuriger Josef Zeiner (Obmann der Mostland Genossenschaft und einer der Mostbarone)
Georg Hiebl, Gewinner der Destillata 2006 (internationale Fachmesse für Spirituosen).

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Markus Simak, Die Österreichische Hagelversicherung, Tel. 01/403 16 81-48
Dr. Christian Milota, Büro Landesrat DI Plank, Tel. 02742/9005-12701

Infografik

Zentrale in Wien
01 / 403 16 81 - 0
office@hagel.at

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