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20. November 2012

Österreichische Hagelversicherung vergibt erstmals Förderpreis für herausragende wissenschaftliche Arbeiten an der BOKU Wien

Wien (Österreichische Hagelversicherung, 20. November 2012): Die Österreichische Hagelversicherung verlieh erstmals einen Förderpreis für besondere wissenschaftliche Arbeiten mit hohem Praxisbezug aus dem Bereich Landwirtschaft. Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung, überreichte mit Rektor Univ. Prof. Dr. Martin Gerzabek Mitte November im Rahmen einer akademischen Feier an der Universität für Bodenkultur (BOKU) in Wien den Förderpreis in Höhe von insgesamt 3.000 Euro  an Mag.a Dr.in Franziska Strauss und an DDipl.-Ing. Thomas Schön.


"Innerhalb der Volkswirtschaft ist der Agrarsektor am stärksten mit den Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert. Schon längst bedeuten zunehmende Wetterextremereignisse als Folge der Erderwärmung ein höheres Produktionsrisiko in der Landwirtschaft. Die Landwirtschaft gilt dabei als Klimaopfer Nr.1. Daher unterstützen wir als Naturkatastrophenversicherer in der Landwirtschaft gezielt junge WissenschaftlerInnen und deren Forschungen zum Thema Verbesserung der landwirtschaftlichen Einkommenssicherheit",erklärt Weinberger.


Mag.a Dr.in Franziska Strauss aus Wien erhielt die Auszeichnung der Österreichischen Hagelversicherung für die im Rahmen ihrer Dissertation entwickelten Modelle zu den Auswirkungen des Klimawandels auf den landwirtschaftlichen Ertrag bei Ackerkulturen. Anhand der Beispielregion Marchfeld zeigt sie auf, dass unter den geänderten klimatischen Bedingungen z.B. Sommergerste nicht mehr wirtschaftlich kultivierbar ist. Die Preisträgerin ist beruflich bei der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik in Wien eingestiegen.


DDipl.-Ing. Thomas Schön, praktizierender Landwirt aus Schweiggers in Niederösterreich, erhielt den Förderpreis der Österreichischen Hagelversicherung für die in seiner Masterarbeit durchgeführten Risikoanalysen in der Kartoffelproduktion. Grundlage für die Bewertung der Produktionsrisiken und die Errechnung der jeweiligen Deckungsbeiträge bei der Kartoffelproduktion bildete ein eigens entwickeltes Berechnungsprogramm. Das Ergebnis der Arbeit zeigt, dass der Deckungsbeitrag in der biologischen Produktion höher ist als in der konventionellen Produktion, aber deutlich höhere Schwankungen aufweist und damit ein höheres Risiko besteht.


Fotoanlage: Förderpreis Hagelversicherung



Im Bild (v.l.): Univ. Prof. Dr. Martin Gerzabek, Rektor der Universität für Bodenkultur; Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung; die Preisträger Mag.a Dr.in Franziska Strauss und DDipl.-Ing. Thomas Schön; Dipl.-HLFL Ing. Josef Pleil, Aufsichtsratspräsident der Österreichischen Hagelversicherung und Ehrenbürger der Universität für Bodenkultur; Univ. Prof. Dr. Jochen Kantelhardt sowie Univ.Prof. Dr. Josef Glößl, Vizerektor der Universität für Bodenkultur

Rückfragehinweis:
Mag. (FH) Markus Simak, Österreichische Hagelversicherung, Leitung Kommunikation, T. 0664 827 20 55

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01 / 403 16 81 - 0
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