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17. Mai 2006

Regionale Lebensmittel sind Riesenchance für Umwelt, Klima und Kärntens Arbeitsmarkt

Regionale Lebensmittel sind Riesenchance für Umwelt, Klima und Kärntens Arbeitsmarkt

Die Österreichische Hagelversicherung beauftragte die Johannes Kepler Universität Linz mit einer neuen Studie über die positiven Effekte eines stärkeren Konsums heimischer Lebensmittel.

Die Studie basiert auf einer Befragung zum Verhalten der ÖsterreicherInnen im Zusammenhang mit dem Lebensmittelkonsum. In der Analyse werden die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte gezeigt, die sich von den gesamten jährlichen Lebensmittelausgaben ableiten lassen. Dazu erläutert der Studienleiter Univ.-Prof. DDr. Friedrich Schneider, Vizerektor der Johannes Kepler Universität Linz: „In Österreich hat der Konsument bei einem Drittel der in den Supermärkten angebotenen Lebensmitteln die Wahl zwischen heimischen und importierten Waren. Entscheidet sich jeder zweite Verbraucher für das österreichische Produkt, ergibt sich in Kärnten ein Beschäftigungspotenzial von rund 1.800 Arbeitsplätzen.“ Prof. Schneider ist auf Grund der Ergebnisse der Konsumentenbefragung optimistisch, dass diese Beschäftigungseffekte mit entsprechenden Kommunikationsmaßnahmen erzielbar sind. Denn:

60 % der Österreicher sind besonders stolz auf die in der Heimat produzierten Produkte.
Zwei von drei Österreichern wollen ein reichhaltiges Angebot an heimischen Lebensmitteln.
Für jeden zweiten Österreicher ist die Gentechnikfreiheit der Lebensmittel sehr wichtig.
80 % der Österreicher sind der Meinung, dass mit dem Kauf heimischer Lebensmittel nur kurze Transportwege entstehen und dadurch die Umwelt und das Klima geschont sowie die regionale Wirtschaft gestärkt werden.

Hagelversicherung: Positive Effekte für Umwelt, Klima und Wirtschaft durch regionalen Konsum

Dr. Kurt Weinberger, Generaldirektor der Österreichischen Hagelversicherung: „Als Spezialversicherer für die Landwirtschaft werben wir seit zwei Jahren für den Absatz der Produkte unserer Kunden und den damit verbundenen Chancen für die Wirtschaft und für mehr Klimaschutz. So starteten wir 2004 mit der Kampagne: „Halte unser Klima rein, kauf Produkte unsrer Bauern ein.“ Aufgrund der positiven Resonanz setzten wir 2005 die Kampagne mit dem Slogan „Ich kaufe Lebensmittel aus Österreich, weil ich für unsere Bauern und für mehr Klimaschutz bin“ fort. Gerade als Naturkatastrophenversicherer haben wir angesichts des Klimawandels ein existenzielles Interesse an mehr Klimaschutz. Die Produkte unserer Kunden – Tausende Bauern, Winzer und Gärtner – haben einen höheren Mehrwert als Produkte, die um die halbe Welt gereist sind. Auch unsere aktuelle Kampagne `Papa, ich habe einen Job für dich! – Kaufen Sie 10 % mehr regionale, bäuerliche Produkte – Sie schaffen Tausende Arbeitsplätze und schützen das Klima.´ weist auf die positiven Effekte der verstärkten Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen hin.“ Den Berechnungen der Linzer Kepler Universität zufolge führt ein verstärkter Konsumpatriotismus auch zu einer enormen Umweltentlastung: Durch den Kauf von 10 % mehr regionalen Lebensmitteln müssen diese Waren statt durchschnittlich 1700 km weit nur noch 150 km weit transportiert werden. Das bedeutet eine Reduzierung der gefahrenen LKW-Kilometer um 166 Millionen pro Jahr und würde somit den Straßenverkehr enorm entlasten. „Diese von uns beauftragte Studie beweist, dass der vermehrte Konsum regionaler Produkte ein doppelt wirksamer Impuls für die Lösung der zwei Problemfelder – Klimawandel und Arbeitslosigkeit – ist.“, so Weinberger abschließend.

Kontakt:
Mag. (FH) Markus Simak, Leitung Kommunikation
Österreichische Hagelversicherung VVaG, Lerchengasse 3-5, 1080 Wien
Tel.: 01/403 16 81-48, Fax: 01/403 16 81-9448, Mobil: 0664 827 20 55, simak@hagel.at

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