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25. Januar 2006

Lebensmittel aus Österreich - Kaufen Sie Klimaschutz

"Lebensmittel aus Oberösterreich -
Entscheidungen im täglichen Einkauf helfen den Arbeitsplätzen, der regionalen Wirtschaft und schützen das Klima"

Aktuelle Studie der Hagelversicherung zeigt:
Tausende neue Arbeitsplätze durch den Kauf heimischer Lebensmittel

Die Österreichische Hagelversicherung beauftragte die Johannes Kepler Universität Linz mit einer neuen Studie über die positiven Effekte eines stärkeren Konsums heimischer Lebensmittel.

Die Studie basiert auf einer Befragung zum Meinungsbild und Verhalten der ÖsterreicherInnen im Zusammenhang mit dem Lebensmittelkonsum. In der Analyse werden die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte gezeigt, die sich von den gesamten jährlichen Lebensmittelausgaben ableiten lassen. Dazu erläutert der Studienleiter Univ.-Prof. DDr. Friedrich Schneider: „In Österreich hat der Konsument bei einem Drittel der in den Supermärkten angebotenen Lebensmitteln die Wahl zwischen heimischen und importierten Waren. Entscheidet sich bereits jeder zweite Verbraucher für das österreichische Produkt, ergibt sich ein Beschäftigungspotenzial von mehr als 24.000 Arbeitsplätzen.“ Die Chance für ein Erreichen dieser positiven Effekte ist für den Vizerektor der Johannes Kepler Universität Linz durch die Ergebnisse der Konsumentenbefragung sehr groß:
- 60 % der Österreicher sind besonders stolz auf die in der Heimat produzierten Produkte.
- Zwei von drei Österreichern wollen ein reichhaltiges Angebot an heimischen Lebensmitteln.
- Für jeden zweiten Österreicher ist die Gentechnikfreiheit der Lebensmittel sehr wichtig.
- 80 % der Österreicher sind der Meinung, dass mit dem Kauf heimischer Lebensmittel nur kurze Transportwege entstehen und dadurch die Umwelt und das Klima geschont sowie die regionale Wirtschaft gestärkt werden.

 

Hagelversicherung: Positive Effekte für Umwelt, Klima und Wirtschaft durch regionalen Konsum
Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung: „Unsere Kunden – Tausende Bauern, Winzer und Gärtner – liefern Tag für Tag, auch an Sonn- und Feiertagen hervorragende Produkte. Deren Mehrwert für die Wirtschaft, die Umwelt und das Klima werden wir auch in Zukunft in das Blickfeld der Öffentlichkeit stellen. So weist auch unsere aktuelle Werbekampagne `Papa, ich habe einen Job für dich! – Kaufen Sie 10 % mehr regionale, bäuerliche Produkte – Sie schaffen Tausende Arbeitsplätze und schützen das Klima.´ auf die positiven Effekte der verstärkten Nachfrage nach heimischen Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen hin. Die neue von uns beauftragte Studie beweist, dass der vermehrte Konsum regionaler Produkte ein doppelt wirksamer Impuls für die Lösung der zwei Problemfelder – Klimawandel und Arbeitslosigkeit – ist.“


Landesrat Rudi Anschober: Kaufen Sie Klimaschutz!
Oberösterreichs Umweltlandesrat Rudi Anschober: "Die am Tisch liegenden Fakten sprechen eine deutliche Sprache und die Diskussion weniger Staaten, ob denn die derzeitige Klimaveränderung tatsächlich ein "menschgemachtes" Problem darstellt, dürfte spätestens mit der Weltklimakonferenz in Montreal endgültig beendet worden sein. Die Wissenschaft hat eindeutige Ergebnisse präsentiert und die Beweise liegen vor, unter anderem haben viele Regionen im kanadischen Montreal bedrohliche gegenwärtige Szenarien geschildert - jetzt muss gehandelt werden - und zwar auf allen Ebenen, von kommunal bis global."
Nach bisherigen Erkenntnissen wird 2005 das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen vor 150 Jahren. Die bislang wärmsten Jahre waren 1998, 2002, 2003, 2004 und 2001, ein klarer Beweis für die globale Erwärmung.

 

Rekordschäden durch Umweltkatastrophen
Versicherungsanstalten präsentierten eine Studie, der zufolge 2005 das Jahr mit den bisher massivsten Umweltschäden wird, die auf gesamt 200 Milliarden US $ geschätzt werden, und sich damit gegenüber 2004 verdreifacht haben.
"Das beweist, dass Klimaschutz auch eine dramatische wirtschaftliche Notwendigkeit wird, da die enorm zunehmenden Schäden durch die Klimaveränderung bald unfinanzierbar zu werden drohen.", so Umweltlandesrat Rudi Anschober.


Der Kauf regionaler Produkte ist gelebter Klimaschutz "Kaufen Sie Klimaschutz!"
"Ich möchte mich besonders bei der Hagelversicherung bedanken, die diese Idee auch vertritt und bewirbt - diese Kampagnen ergänzt sich auch sehr gut mit der Initiative "Klimaschutz durch bewussten Einkauf" meines Ressorts. Die Universität Linz hatte ja bereits in einer Studie eindrucksvoll belegt, was bewusster Konsum regional erzeugter Lebensmittel bewirken kann - der Positiveffekt für Umwelt und Wirtschaft kann einfach überwältigend sein. Deshalb wollen wir mit der Aufforderung zum Kauf von gesunden, frischen und regional erzeugten Lebensmitteln direkt am Einkaufswagen dieses wachsende Bewusstsein für regionale Wertschöpfung und Klimaschutz unterstützen", so Umweltlandesrat Anschober, der die Klimaschutz-Aktivitäten des Landes Oberösterreich koordiniert.
Aus diesem Grund weisen im Zuge der Kampagne "Kaufen Sie Klimaschutz!" im Zeitraum Dezember-Jänner Displays auf mehr als 1.300 Einkaufswagen in Supermärkten in OÖ auf den mannigfaltigen Vorteil regional erzeugter Lebensmittel hin - die tägliche Entscheidung für den Klimaschutz ist einfach möglich!


Untersuchung des KonsumentInnenverhaltens in Oberösterreich
Beim Lebensmitteleinkauf wird in Oberösterreich zuallererst auf Preis und Aktionen geachtet, aber zwei Drittel der Bevölkerung achten auch zumindest "manchmal" auf die Herkunft der Produkte. Allerdings nur ein Zehntel macht dies immer.

Anschober: "Dieses zentrale Ergebnis der Erhebung des Konsumverhaltens in Oberösterreich im Auftrag des KonsumentInnenschutzressorts durch das Market-Institut im letzten Monat zeigt, dass hier noch ein großes Steigerungspotenzial vorliegt. Die Informationskampagne des Landes "Kaufen Sie Klimaschutz" zur Stärkung des bewussten Einkaufs von regionalen, biologischen und Fair Trade Produkten kann also noch relativ viele Bürgerinnen und Bürger zum bewussten Einkauf motivieren."


Landesrat Dr. Josef Stockinger:
Oberösterreich profiliert sich als Lebensmittelstandort
Lebensmittel aus Oberösterreich stehen für echten und unverwechselbaren Genuss. Ziel eines weitreichenden kulinarischen Netzwerkes von der Landwirtschaft über die Lebensmittelverarbeiter bis hin zu den Wirten ist eine klare Profilierung heimischer Lebensmittel im Qualitätssektor. Agrarlandesrat Dr. Josef Stockinger: „Aus der umweltfreundlichen Produktion liefern die Bäuerinnen und Bauern jene wertvollen Lebensmittel und Rohstoffe, die gemeinsam mit der Lebensmittelwirtschaft den Lebensmittelhandel, den gewerblichen Anbietern und den Wirten für eine Qualitätsphilosophie im Genussland Oberösterreich stehen.“

Mit der erfolgreich gestarteten Initiative „Genussland Oberösterreich“ stärkt Oberösterreich sein kulinarisches Profil. Viele der Köstlichkeiten sind als Schmankerl meist nur einem kleinen Konsumentenkreis bekannt. „Das zu ändern ist mir ein großes Anliegen“, sagt Agrarlandesrat Stockinger.


Mit ruhigem Gewissen genießen:
Lebensmittel aus der persönlichen Nachbarschaft
In der täglichen Kaufentscheidung bei Lebensmitteln entscheidet jede Konsumentin und jeder Konsument, ob die Wertschöpfung im Inland bleibt. Stockinger: „Echtheit, Frische und Regionalität sind etwas besonderes und erfüllen die Sehnsucht nach ursprünglichem und unverfälschtem Geschmack.“ Der Kauf heimischer Lebensmittel ist aber nicht nur ein Griff zu neuem Selbstbewusstsein, sondern stärkt auch die regionale Wertschöpfung, hilft den Arbeitsplätzen und sichert letztlich das Gesicht unseres Landes, betont Landesrat Stockinger.


Handelsketten können Bonuspunkte für Regionalität sammeln
„Die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern hat in Oberösterreich ein hohes Ansehen. Die Verbraucher stehen zur heimischen Landwirtschaft. Die Qualitätsbemühungen fruchten in der guten öffentlichen Meinung. Das ist auch ein klarer Hinweis an den Lebensmittelhandel: wer regionale Anbieter im Ladenregal hat, kann bei den Käufern punkten“, betont Agrarlandesrat Stockinger. Die Handelsketten können in der Öffentlichkeit echte Bonuspunkte sammeln, indem sie Wert auf regionale Partnerschaft legen und vermehrt die Oberösterreich-Karte ausspielen.

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Seit 1.1.2017 wurden
m² Agrarfläche in Österreich verbaut.
Das entspricht der landwirtschaftlichen Fläche von
Bauernhöfen.
Schützen wir das Land,
von dem wir leben!