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1. März 2005

Hagelversicherung leistet Pionierarbeit - Kampagne für den Klimaschutz geht in die nächste Runde

Das Jahr 2004 war das Jahr mit den größten Naturkatastrophen. Und Forscher warnen davor, dass das alles nur der Anfang sein könnte. Erdbeben wird es immer geben, aber die Bedrohung durch Naturkatastrophen wird nicht zuletzt deshalb größer, weil durch den von der Menschheit verursachten Klimawandel mit immer häufigeren Wetterextremereignissen zu rechnen sein wird. Das gilt nicht nur für Länder in Asien oder Afrika, sondern immer mehr auch für uns im scheinbar so sicheren Europa.

Der Agrarsektor mit seiner Werkstatt unter freiem Himmel ist von dieser Entwicklung durch den Klimawandel unmittelbar betroffen. Die Österreichische Hagelversicherung als Naturkatastrophenversicherer der Landwirtschaft hat durch den permanenten Anstieg von Schäden an landwirtschaftlichen Kulturen ein existenzielles Interesse an Klimaschutzmaßnahmen. Deshalb startete sie bereits im Feber 2004 eine breit angelegte Werbekampagne für den Klimaschutz mit dem Slogan ‚Halte unser Klima rein, kauf Produkte unsrer Bauern ein’. Sie erreichte mehr als 50 Millionen Leser, d.h. jeder erwachsene Österreicher wurde acht Mal auf diese Botschaft aufmerksam gemacht. Nun geht diese Kampagne für den Klimaschutz im Jahr 2005 mit der Unterstützung prominenter, österreichischer Meinungsbildner in die nächste Runde.

„Ich kaufe Lebensmittel aus Österreich...weil ich für unsere Bauern und für mehr Klimaschutz bin. Und Sie?“
Mit diesem Slogan setzen sich heuer prominente Österreicher für den Klimaschutz ein und unterstützen so die Klimakampagne der Österreichischen Hagelversicherung und des Lebensministeriums. „Gegen den Klimawandel können wir alle etwas machen. Wer beispielsweise Lebensmittel aus Österreich einkauft, hilft mit dieses Ziel zu erreichen. Es werden lange Verkehrswege und damit CO2-Emissionen vermieden. Gleichzeitig stärkt es unsere Bauern, die viel zur Erhaltung unserer Natur leisten. Deshalb starten wir auch heuer wieder mit der Hagelversicherung als Partner diese Kampagne für den Klimaschutz,“ begründete BM Josef Pröll die neue Kampagne. „Als Naturkatastrophenversicherer der Landwirtschaft haben wir ein existentielles Interesse am Klimaschutz, deshalb engagieren wir uns konsequent dafür. Notwendig ist dazu eine verstärkte Vernetzung von Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien. Nur so kann ein effektiver Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden,“ betont Dr. Kurt Weinberger, Vorsitzender des Vorstandes der Österreichischen Hagelversicherung.

Klima – Event 2005

Die neue Klimakampagne 2005 der Hagelversicherung wurde im Rahmen eines großen Klima-Event im Uniqa Tower am 01. März gemeinsam mit zahlreicher Prominenz, wie BM Josef Pröll, Präsident Ök.-Rat. Dr. Christian Konrad, Aufsichtsratspräsident der Uniqa, der Wetterlady Isabella Krassnitzer und Univ.-Prof. Dr. Roland Girtler präsentiert. „Hinter den guten österreichischen Lebensmitteln steht die Erfahrung unserer Bauern und der Lebensmittelindustrie. Ich unterstütze die Klimaschutz-Initiative der Hagelversicherung, weil ich davon überzeugt bin, dass die heimischen Lebensmittel besser für die Umwelt, das Klima und die Wirtschaft sind“, begründet Präsident Konrad sein Engagement für diese Initiative. Auch Promigastronom Mario Plachutta achtet in seiner Küche auf die Herkunft der Lebensmittel: „Die Produkte der heimischen Landwirtschaft sind nicht nur reich an Nährstoffen und Vitaminen, sie schmecken auch besonders gut und was vor allem
wichtig ist: Der Konsument weiß, woher die Lebensmittel stammen, die sich auf seinem Teller und in seinem Glas befinden“.
Herr Girtler ist Soziologe, für seine zahlreichen Sachbücher bekannt, und führt einen besonders klimafreundlichen Lebensstil. „Der Mensch muss lernen, Verantwortung zu tragen und auch an die nächste Generation zu denken. Schon als Werkstudent lernte ich als Gemüseausführer die Vorzüge von bäuerlichen saisonalen Produkten kennen. Deshalb unterstütze ich diese Kampagne,“ so Girtler.
„Deshalb verdammen wir nicht den zunehmenden Verkehr, sondern ändern wir unser Konsumverhalten! Durch den Kauf von heimischen Lebensmitteln können wir alle unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das ist besser für Klima, Umwelt und Wirtschaft!“, appellierte Weinberger abschließend. Das beweist auch eine von der Österreichischen Hagelversicherung in Auftrag gegebene Studie der Johannes-Kepler-Universität in Linz:

Mehr Lebensmittel aus Österreich - besser für Klima, Umwelt und Wirtschaft

Studie hat ergeben: Kauft man statt eingeführter lediglich 10 Prozent mehr heimischer Lebensmittel, steigt das Bruttoinlandsprodukt um 1,5 Milliarden Euro und 17.000 Arbeitsplätze werden geschaffen. Weiters geht aus der Studie hervor, dass der Transport von Lebensmitteln aus dem Ausland Umwelt- und Klimafolgekosten von rund 100 Millionen Euro jährlich verursacht. Diese Kosten trägt die Allgemeinheit. „Damit ist erstmals wissenschaftlich bestätigt, dass mehr heimische Produkte besser für die Umwelt, das Klima und die Wirtschaft sind“, appelliert Weinberger.

Diesjähriger Klimaschutzpreis: Fünf Preisträger ausgezeichnet

Bereits zum vierten Mal wurde der von der Österreichischen Hagelversicherung gestiftete Klimaschutzpreis in Kooperation mit dem Lebensministerium in den Kategorien Journalismus und Wissenschaft verliehen. Aus 30 hoch qualifizierten Bewerbungen hatte die Jury die schwere Aufgabe die besten auszuwählen. Die Ehrung der Preisträger durch Umweltminister Josef Pröll und Kurt Weinberger,
Vorsitzender des Vorstandes der Österreichischen Hagelversicherung, wird am 5. März 2005 in „Land und Leute“ um 16.25 Uhr im Rahmen einer Sondersendung zum Thema „Mehr Lebensmittel aus Österreich – besser für Klima, Umwelt und Wirtschaft“ ausgestrahlt.
Aufgrund der hohen Qualität der Arbeiten vergab die Jury drei Hauptpreise. Die Hauptpreise in der Kategorie „Journalismus“ gingen an Christian Hillinger, Sendungsverantwortlicher von „Willkommen Österreich“ und MMag. Georg Ransmayr, Redakteur der Zeit im Bild 2 für die jahrelange, profunde Berichterstattung zum Thema Klima. Ein Anerkennungspreis ging an Mag. Rainer Schultheis, Wetterredakteur beim Österreichischen Rundfunk, für sein Buch: „DonnerWetter! Sonne, Regen, Wind und Wolken – wie das Klima entsteht“.
In der Kategorie „Wissenschaft“ gewann Dr. Stefan Dullinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei VINCA (Institut für Naturschutzforschung und Ökologie) den Hauptpreis für seine Arbeit zu spezifischen Samenverbreitungs- und Verjüngungsfähigkeiten der Baumarten und deren Einfluss auf die Flexibilität der Waldgrenzen. Ein Anerkennungspreis ging an Elisabeth Hehenberger, die in ihrer Fachbereichsarbeit aus Physik im Rahmen der Reifeprüfung mit dem Titel „Reduktion von CO2 durch Einsatz von Holzfeuerungen“ zeigt, dass auch die Jugend sich sehr wohl mit dem Thema Klimaschutz beschäftigt und hier auch großes Engagement zeigt.

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