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26. Mai 2006

Hagelversicherung von Frostschäden an allen Wintergetreidearten, Mohn und Raps betroffen!

Hagelversicherung von Frostschäden an allen Wintergetreidearten, Mohn und Raps betroffen!
50.000 Hektar mussten neu angebaut werden

Der strenge Winter und die lang anhaltenden Schneedecken führten in Österreich heuer zu massiven Frostschäden an landwirtschaftlichen Ackerkulturen. Nach den Analysen der Österreichischen Hagelversicherung sind mehr als 50.000 Hektar landwirtschaftliche Flächen in ganz Österreich - insbesondere in Ober- und Niederösterreich - betroffen. Der Gesamtschaden liegt bei mehr als 10 Mio. Euro. Die Hagelversicherung versichert in der Mehrgefahrenversicherung auch Frostschäden an Ackerkulturen und deckt die Kosten für den Wiederanbau.

Die Schäden dieses Rekordswinters betraf vor allem Wintergetreide, Winterraps und Wintermohn. Die Hagelversicherung hat neben der Schadensermittlung auch die Frage der Beizung und Sortenwahl erfasst. „Wir haben festgestellt, dass die Landwirte dem langjährigen Klima und der Region angepasste Sorten angebaut haben. Trotz dieser richtigen Entscheidung gibt es Wettersituationen, die selbst die winterhärtesten Kulturen zerstören. Frost ist und bleibt ein hohes Ertragsrisiko für den landwirtschaftlichen Betrieb und zeigt einmal mehr die wachsende Bedeutung einer umfassenden Risikovorsorge“, analysiert Ing. Johann Fank, Schadenmanager der Österreichischen Hagelversicherung.

In Österreich sind über 80% der landwirtschaftlichen Flächen gegen Hagel und bereits 60% mehrgefahrenversichert, d.h. über Hagel hinaus z.B. gegen Winterfrost, Trockenheit und Auswuchs.

Mehr als 8.000 Schadensmeldungen der Sachverständigen konnten innerhalb von drei Wochen erledigt werden. Möglich war das einerseits durch die sofortige und größtenteils online unter www.hagel.at erfolgte Schadensmeldung der betroffenen Landwirte und zweitens durch die rasche und kompetente Schadenserhebung vor Ort durch die Sachverständigen der Hagelversicherung. „Das ist für uns selbstverständlich. Nach Wetterextremereignissen wie dem heurigen Winterfrost, haben wir nur eine Priorität: Die Bauern müssen umgehend ihr Geld ausbezahlt bekommen – insbesondere wenn es um einen rechtzeitigen Wiederanbau geht. Dass wir beim Tempo in der Schadensauszahlung europaweit schnellster sind, ist aber auch auf die gute Zusammenarbeit mit unseren Kunden zurückzuführen.“, so Fank

Download:
Österreichkarte Frostschäden
Grafik "Betroffene Kulturen"


Rückfragehinweis:
Ing. Johann Fank, stv. Leiter Schadenmanagement
Tel.: 01/403 16 81-62 oder 0664 281 83 77
fank@hagel.at, www.hagel.at

 

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01 / 403 16 81 - 0
office@hagel.at

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