Skip navigation

8. August 2013

Das erste Klimabarometer

Umfrage bestätigt: Landwirtschaft ist am stärksten vom Klimawandel betroffen

Hagel, Hochwasser, Hitze und Dürre – das Jahr 2013 bestätigt, was Klimaforscher seit Jahren aufzeigen: Durch den Klimawandel nehmen die Wetterextremereignisse zu. Dass das auch die ÖsterreicherInnen so sehen, zeigt das erste Klimabarometer der Österreichischen Hagelversicherung.

Wien (8. August 2013): Die Österreichische Hagelversicherung hat zum ersten Mal eine Befragung zum Klimawandel und den damit verbundenen Gefahren und Bedrohungen beim Market Institut beauftragt. Die Ergebnisse der repräsentativen Umfrage „ Das Klimabarometer der Österreichischen Hagelversicherung“, die unter 1.000 ÖsterreicherInnen ab 16 Jahren durchgeführt wurde, zeigen deutlich, dass der Klimawandel in der österreichischen Bevölkerung einen hohen Stellenwert hat. Als Hauptopfer des Klimawandels gilt bei 74 % der Befragten die Landwirtschaft.

Die Ergebnisse des Klimabarometers im Überblick

  • Die Landwirtschaft ist laut Meinung der ÖsterreicherInnen der am stärksten betroffene Sektor. Drei Viertel der Befragten (74 %) sind der Meinung, dass die Landwirtschaft am stärksten unter den Folgen des Klimawandels mit einer Zunahme von Wetterextremereignissen zu leiden hat. Der Tourismus (7 %) und die Industrie (5 %) hingegen werden kaum als betroffen wahrgenommen.
  • Zwei Drittel der ÖsterreicherInnen (66 %) sehen den Klimawandel als eine der wesentlichen Bedrohungen der Zukunft.
  • Die Zunahme von Naturkatastrophen wie Hagel, Überschwemmung und Dürre sind für 72 % der ÖsterreicherInnen die häufigsten Berührungspunkte mit dem Klimawandel.
  • Ein Großteil der ÖsterreicherInnen (57 %) sieht die Verantwortung, Maßnahmen für den Klimaschutz zu treffen, bei jedem Einzelnen. 8 von 10 Befragten können sich ein persönliches Engagement zum Klimaschutz vorstellen.
  • Der Einkauf von regionalen und somit klimafreundlichen Lebensmitteln ist neben Stromsparen der wichtigste Beitrag zum Klimaschutz, den 84 % der umweltbewussten ÖsterreicherInnen leisten wollen.

Hagelversicherung: Existentielles Interesse an mehr Klimaschutz

„Die Österreichische Hagelversicherung als Naturkatastrophenversicherer ist vom Klimawandel unmittelbar betroffen. Der Klimawandel bedeutet eine Zunahme von Wetterextremereignissen. Die Landwirtschaft ist mit ihrer Werkstatt unter freiem Himmel als erste und am stärksten betroffen, 80 % des Ertrages hängen vom Wetter ab. Wir haben daher ein existentielles Interesse an mehr Klimaschutz und setzen dahingehend eine Reihe von Initiativen: Als erstes Wirtschaftsunternehmen in Österreich ergriffen wir beispielsweise bereits vor zehn Jahren die Initiative, für den Kauf von regionalen, klimafreundlichen Lebensmitteln zu werben. Wir zeigen damit die positiven Auswirkungen auf Umwelt und Wirtschaft auf. Einerseits tragen kurze Transportwege zum Klimaschutz bei und andererseits wird die heimische Wirtschaft durch die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen gestärkt“, betont Dr. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung.

Bemerkenswerte Ergebnisse

Für den Meinungsforscher Dr. Werner Beutelmeyer, Leiter des Marktforschungsinstitutes market, ist bemerkenswert, dass eine große Mehrheit der ÖsterreicherInnen – nämlich 74 % – die Landwirtschaft als den vom Klimawandel am stärksten betroffenen Sektor in der Volkswirtschaft betrachtet, weit vor beispielsweise dem Tourismus mit 7 %. In diesem Zusammenhang werden die Zunahme von Naturkatastrophen - wie Hagel, Überschwemmung, Hitze und Dürre - und damit einhergehende Ernteausfälle als stärkste Anzeichen für den Klimawandel angesehen.

Chart: Betroffene Sektoren durch den Klimawandel

Chart: Möglicher Beitrag zum Klimaschutz in Zukunft

Rückfragehinweis:

Österreichische Hagelversicherung, DI Sabine Kamraner-Köpf, T. +43 1/ 403 16 81-18, kamraner@hagel.at

Zentrale in Wien
01 / 403 16 81 - 0
office@hagel.at

Schadensmeldung
Onlineformular
Stimmen zur Hagel
Mein HAGEL-Login
& Wetterservice
Hilfe | Kennwort vergessen?
Hagel
APP
Hagel
Videos
Seit 1.1.2017 wurden
m² Agrarfläche in Österreich verbaut.
Das entspricht der landwirtschaftlichen Fläche von
Bauernhöfen.
Schützen wir das Land,
von dem wir leben!