Skip navigation

2. Mai 2013

Hagelversicherung: 303 Erdumrundungen durch Kooperation mit AMA eingespart

Berlakovich und Weinberger: Kooperation leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Verwaltungsvereinfachung

Wien (Österreichische Hagelversicherung, 02. Mai 2013): Seit 1996 beschleunigt die elektronische Datenübermittlung durch die AMA die Abwicklung der Versicherungsverträge bei der Österreichischen Hagelversicherung. Diese Form der Antragsabwicklung bringt nicht nur Einsparungen bei den Papierkosten, sondern auch bei PKW-Kilometern: Anstelle der früher Jahr für Jahr persönlich durchgeführten Antragsaufnahme durch die Versicherungsvertreter vor Ort, werden hierbei die Daten, die der AMA für die Förderungsabwicklung von den Bauern bekanntgegeben werden, als Basis für die Prämienberechnung herangezogen. „Durch die gelungene Kooperation zwischen AMA und Hagelversicherung ist es gelungen, gleich mehrfach positive Effekte zu erzielen: So stellt sie eine enorme Kostenersparnis dar und leistet gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, unterstreicht Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich die Vorteile der Zusammenarbeit. Kurt Weinberger, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Hagelversicherung, führt weiter aus: „Wenn man die eingesparten Fahrtkilometer für das Einheben der ausgefüllten Datenblätter hochrechnet, ergibt das in 18 Jahren eine Summe von mehr als 12 Mio. km, also 303 Erdumrundungen.“

Weniger Bürokratie für die Bäuerinnen und Bauern

Unter Einhaltung aller Datenschutzauflagen werden der Hagelversicherung von der AMA die für die Polizze notwendigen Angaben wie Feldstückbezeichnung, Kulturart und Flächenausmaß übermittelt. Voraussetzung dafür ist, dass der Landwirt der Datenübermittlung zuvor ausdrücklich zugestimmt hat. 98 Prozent der versicherten Bauern nutzen diese Verwaltungsvereinfachung bereits. Zudem werden seit 2005 zur weiteren Entbürokratisierung die Orthofotos in der Schadenserhebung genutzt. Für die Kunden der Hagelversicherung bedeutet dies nicht nur weniger Bürokratie, sondern auch die Gewährleistung, dass alle ihre Kulturen versichert sind und rechtzeitig vor den ersten Schäden umfassender Versicherungsschutz besteht. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass die Hagelversicherung die dadurch eingesparten Kosten den Landwirten in Form von Prämienrabatten zugutekommen lässt. Kurt Weinbergers Dank gilt in diesem Zusammenhang neben der AMA vor allem Bundesminister Niki Berlakovich. „Mit dieser Regelung zeigen wir eindrücklich vor, dass für uns Bürokratieabbau und Verwaltungsvereinfachung nicht einfach nur Schlagworte sind. Im Interesse der Bauernschaft lassen wir erfolgreich konkrete Taten in der Praxis folgen“, sind sich beide einig.

Bundesminister Niki Berlakovich (BMLFUW), Vorstandsvorsitzender Kurt Weinberger (Österreichische Hagelversicherung)

Foto: Bundesminister Niki Berlakovich (BMLFUW), Vorstandsvorsitzender Kurt Weinberger (Österreichische Hagelversicherung)

Rückfragehinweis:
Österreichische Hagelversicherung, Dr. Mario Winkler, Pressesprecher,
T. +43 1/ 403 16 81-42 oder +43 664 827 20 67, m.winkler@hagel.at

Zentrale in Wien
01 / 403 16 81 - 0
office@hagel.at

Schadensmeldung
Onlineformular
Stimmen zur Hagel
Mein HAGEL-Login
& Wetterservice
Hilfe | Kennwort vergessen?
Hagel
APP
Hagel
Videos
Seit 1.1.2017 wurden
m² Agrarfläche in Österreich verbaut.
Das entspricht der landwirtschaftlichen Fläche von
Bauernhöfen.
Schützen wir das Land,
von dem wir leben!