UNO warnt vor Rückkehr von El Niño
Wetterrisiken für Landwirtschaft steigen
Die Vereinten Nationen (UNO) sehen eine neuerliche El Niño Phase kommen. Wie die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erklärt, wird nach dem Abklingen von La Niña (Abkühlung im Pazifik) zunächst mit neutralen Bedingungen gerechnet, bevor noch vor Jahresende ein erneutes Auftreten von El Niño (Erwärmung im Pazifik) möglich ist. Das Phänomen tritt im Schnitt alle zwei bis sieben Jahre auf und dauert meist neun bis zwölf Monate.
El Niño kann weltweit zu höheren Temperaturen beitragen und Wetterverhältnisse
spürbar verändern. Für die Landwirtschaft bedeutet das eine zusätzliche Belastung in einem ohnehin schwierigen Umfeld: Hitze, Trockenheit, Starkregen, Hagel und Frost zählen schon heute zu den größten Risiken für landwirtschaftliche Betriebe. Vor diesem Hintergrund werden Vorsorge, Risikobewusstsein und finanzielle Absicherung immer wichtiger. Eine umfassende Versicherung leistet jedenfalls einen wesentlichen Beitrag dazu, die wirtschaftlichen Folgen von Wetterextremen zu begrenzen und landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Resilienz zu stärken.
Dazu sagt Dr. Michael Staudinger (WMO): „Klimatische Schwankungen wie El Niño beeinflussen Temperatur- und Niederschlagsmuster in vielen Regionen der Welt. Gerade Österreich ist aufgrund der Niederschlagsverteilung und seiner Topographie besonders betroffen. Für die Landwirtschaft ist es entscheidend, diese Risiken frühzeitig einzuordnen und sich bestmöglich darauf vorzubereiten.“
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