Gefahr durch Tierseuchen steigt
Angesichts zunehmender Tierseuchen in Europa stehen Österreichs Betriebe vor wachsenden Risiken. Neben konsequenter Biosicherheit wird daher die wirtschaftliche Absicherung immer wichtiger.
Das Tierseuchengeschehen in Europa ist dynamisch. Meldungen von Ausbrüchen der Maul- und Klauenseuche und der Lumpy Skin Disease im vergangenen Jahr unweit der österreichischen Grenzen zeigen das. Parallel dazu gibt es in mehreren Nachbar- und EU-Ländern immer wieder Ausbrüche der Afrikanische Schweinepest bei Haus- und Wildschweinen. Hinzu kommen Ausbrüche
der Rinder-Tuberkulose und der Bovine Virusdiarrhoe in Österreich. Die Folgen treffen die Betriebe direkt: Schutz- und Überwachungszonen, Verbringungsverbote, verstärkte Biosicherheitsauflagen
und im Extremfall müssen Bestände gekeult werden. Für tierhaltende Betriebe in Österreich heißt das, die Entwicklungen in den Nachbarländern aufmerksam zu beobachten, Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten und Kontaktketten zu minimieren.

Die Grafik zeigt eine Europa-Karte mit ADIS-Ausbruchsmeldungen zwischen dem 1. Jänner 2025 und dem 31. Dezember 2025. Quelle: AGES
Absicherung als wirtschaftliches Fundament
Biosicherheit bleibt Pflicht, kann jedoch die wirtschaftliche Absicherung nicht ersetzen. Bricht eine Seuche am eigenen Betrieb oder in der Nähe aus, steigen die Kosten rasch: Fixkosten für Energie oder Finanzierungen laufen weiter, während gleichzeitig Milch, kontaminierte Gülle oder Futtermittel entsorgt werden müssen.
Mit einer entsprechenden Versicherung haben tierhaltende Betriebe im Seuchenfall
ein kalkulierbares Einkommen. Als Österreichs größter Tierversicherer bietet die Österreichische
Hagelversicherung ein umfassendes Versicherungsangebot für die Tierhaltung. Ein Großteil der österreichischen Landwirtinnen und Landwirte hat sich bereits für eine Versicherung entschieden.
Johannes Reifeltshammer, Schweinehalter aus Oberösterreich
„In der Schweinehaltung ist die Afrikanische Schweinepest eine ständige Bedrohung – ein Ausbruch bedeutet Sperre, Vermarktungsstopp und enorme Kosten. Hinzu kommt, dass auch Infektionskrankheiten nicht zu unterschätzen sind. Eine Absicherung nimmt mir diese wirtschaftliche Sorge. Damit landwirtschaftliche Betriebe sich bestmöglich absichern können, braucht es aber auch die Prämienförderung durch die öffentliche Hand.“
Jasmin Sutter, Rinderhalterin aus Vorarlberg
„Als Bäuerin trage ich Verantwortung für jedes einzelne Tier – und das letzte Jahr
mit den Seuchenausbrüchen in unseren Nachbarländern hat gezeigt, wie schnell es ernst wird.
Wir Bäuerinnen und Bauern leben mit unseren Tieren, jeder Verlust tut weh – aber ohne Absicherung stellen sich in solchen Fällen schnell existenzielle Fragen. Eine Rinderversicherung ist für unseren Betrieb daher unverzichtbar.“
Jetzt die Tiere bei Österreichs größtem Tierversicherer absichern. Die Prämie wird zu 55 Prozent von Bund und Ländern gefördert – Landwirtinnen und Landwirte haben damit einen Rechtsanspruch auf eine Entschädigung.
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