Global Risks Report 2026

Extremwetter bleibt eines der größten Risiken

Der Global Risks Report 2026 des World Economic Forum (WEF) zeigt: Während geopolitische und geoökonomische Spannungen kurzfristig die Ranglisten dominieren, bleiben klimabedingte Risiken auf längere Sicht die zentrale Herausforderung. Im unmittelbaren Zeithorizont 2026 wird Extremwetter von den befragten Expertinnen und Experten als drittgrößtes Risiko genannt  – hinter geoökonomischer Konfrontation und zwischenstaatlichen Konflikten.

Für die Zehn-Jahres-Perspektive bis 2036 rücken Umwelt- und Klimarisiken klar an die Spitze: Extremwetterereignisse werden als das schwerwiegendste Risiko bewertet, gefolgt von Biodiversitätsverlust/Ökosystemkollaps sowie kritischen Veränderungen der Erdsysteme. Das WEF betont zudem, dass anhaltende Extremwetter und Klimawandel insbesondere kritische Infrastruktur (z. B. Netze, Lieferketten, Versorgungssysteme) zunehmend belasten und damit volkswirtschaftliche Schäden verstärken können.

Der vollständige Global Risks Report.

 

Eine dramatische Bildkomposition zeigt verschiedene Formen von Extremwetter: Ein Waldbrand mit hohen Flammen, ausgedörrter und rissiger Boden unter intensiver Hitze, überflutete Häuser und Straßen sowie ein heranziehender Wirbelsturm. Dunkle Gewitterwolken und aufgewühltes Wasser unterstreichen die zunehmende Intensität und Gleichzeitigkeit klimabedingter Naturereignisse.

Extremwetter bleibt eines der größten Risiken (Bild: KI generiert)