Stimmen zur Hagel

Risikomanagement ist unverzichtbar

Vorausschauend wirtschaften in Zeiten des Klimawandels

Die Landwirtschaft arbeitet in der einer Werkstatt unter freiem Himmel – und genau dort machen sich die Folgen des Klimawandels besonders deutlich bemerkbar: Spätfrost, Hagel, Dürre, Starkregen oder Überschwemmungen treten häufiger und intensiver auf und können innerhalb weniger Minuten die Arbeit eines ganzen Jahres zunichtemachen. Hinzu kommen Risiken in der Tierhaltung. All das macht ein betriebliches Risikomanagement zur zentralen Zukunftsfrage.

Pferdebesitzerin

Carina Auer

„Ein Pferd ist kein Hobby, das man einfach so ersetzen kann – es ist ein Lebewesen, für das man Verantwortung und eben auch immer ein großes Risiko trägt. Wenn etwas passiert, möchte ich nicht überlegen müssen, ob ich mir eine Untersuchung, eine Operation oder die notwendige Nachsorge leisten kann. Die Versicherung gibt mir die Sicherheit, immer im Sinne meines Pferdes entscheiden zu können – ohne finanziellen Druck.“

Präsident LK-Kärnten

Siegfried Huber

„Nach der Dürre 2025 in Kärnten ist klar: Die Landwirtschaft steht wegen zunehmenden Wetterextremen und steigenden Risiken in der Tierproduktion unter massivem Druck. Umso wichtiger ist ein verlässlicher Risikopartner wie die Österreichische Hagelversicherung, damit Betriebe sich gegen Naturkatastrophen und existenzbedrohende Tierkrankheiten absichern können. Wichtig dafür ist auch die Prämienförderung durch Bund und Land. Diese ist ein unverzichtbarer Schlüssel zur Existenzsicherung der Betriebe und trägt so zur Stärke des heimischen Agrarstandorts bei.“

Gärtner und Gartengestalter aus Niederösterreich

Johannes Käfer

„Eine entsprechende Versicherung gegen Unwetter und Schädlinge gehört bei einer Gärtnerei und Baumschule einfach dazu. Es dauert oft nur wenige Minuten, bis ein Hagelunwetter Gewächshäuser und Pflanzen beschädigt hat. Auch Schädlinge, wie zum Beispiel der Japankäfer, werden immer mehr zum Risiko. Wir sichern uns daher bei der Hagelversicherung ab, um unsere betriebliche Existenz zu schützen.“

Winzerin aus dem Burgenland

Maria Liegenfeld

„Im Weinbau leben wir von langen Zyklen – was wir heute pflanzen und pflegen, soll auch in zehn oder zwanzig Jahren noch Ertrag bringen. Gleichzeitig nehmen Wetterextreme wie Hagel, Spätfrost und Dürre spürbar zu und sind bei jeder Ernte ein Risiko. Eine Risikovorsorge in Form einer Versicherung ist für mich daher Voraussetzung, damit der Weinbau auch für uns als kommende Generation eine realistische und attraktive Zukunftsperspektive darstellt.“

Obstbauer aus der Steiermark

Gerald Mauthner

„In der Steiermark hatten wir zuletzt kein Jahr, in dem der Frost keine Schäden angerichtet hat. Wenn die Obstbäume in der Vollblüte sind und die Temperatur unter null Grad geht, lässt einen das nicht ruhig schlafen. Ohne Versicherungsschutz und Prämienbezuschussung durch Bund und Land wäre dieses Risiko für viele Obstbaubetriebe schlicht nicht tragbar.“

Präsident LK Österreich

Josef Moosbrugger

„Was der Klimawandel mit seinen Wetterextremen in der Landwirtschaft anrichten kann, haben die vergangenen Jahre gezeigt. Aber auch in der Tierproduktion steigen die Risiken durch die raschere Ausbreitung verschiedenster Infektionskrankheiten. Zum Glück besteht die Möglichkeit, sich gegen die unterschiedlichen Naturkatastrophen und gegen existenzbedrohende Tierkrankheiten absichern zu können. Damit Österreich ein starkes Agrarland bleibt, ist die entsprechende Vorsorge in Form der Versicherung mit Unterstützung durch die öffentliche Hand in Form der Prämienbezuschussung für die Landwirte ein unverzichtbarer Bestandteil.“

Gemüsebauer und Obmann der Tiroler Gemüsebauern

Stefan Müssigang

„Als Gemüseproduzenten sind wir Unwetterereignisse leider gewohnt. Immer wieder kommt es zu Hagelschlägen, die unser Gemüse in kurzer Zeit massiv schädigen. Mit der Natur zu arbeiten bereitet viel Freude, aber sie ist und bleibt – auch aufgrund des Klimawandels – unberechenbar. Mit dem Angebot der Österreichischen Hagelversicherung haben wir wieder Planbarkeit – nach Schadensfällen wissen wir, dass wir weiterwirtschaften können.“

Winzerin aus dem Burgenland

Sonja Putz

„Weingärten sind das ganze Jahr über den Launen der Natur ausgeliefert. Hagelschlossen, die die Trauben regelrecht zerhäckseln oder eine einzige Frostnacht, in der die Arbeit eines ganzen Jahres zerstört wird – für uns Winzerinnen und Winzer ist das jedes Mal ein harter Schlag. Eine Risikovorsorge in Form einer Versicherung ist daher für mich als Winzerin mittlerweile eine betriebliche Notwendigkeit und nicht mehr wegzudenken.“

Landwirtin aus der Steiermark

Martina Prutsch

„Die Dürre ist für mich längst kein Ausnahmefall mehr, sondern kommt inzwischen fast jedes Jahr. In den vergangenen fünf Jahren war kein Jahr dabei, in dem wir bei uns am Betrieb nicht mit Dürreschäden zu kämpfen hatten. Wenn wochenlang kein Regen fällt, spürt man schnell, wie unsicher das Einkommen ohne Absicherung ist.“

Schweinehalter aus Oberösterreich

Johannes Reifeltshammer

„In der Schweinehaltung ist die Afrikanische Schweinepest eine ständige Bedrohung – ein Ausbruch bedeutet Sperre, Vermarktungsstopp und enorme Kosten. Hinzu kommt, dass auch Infektionskrankheiten nicht zu unterschätzen sind. Eine Absicherung nimmt mir diese wirtschaftliche Sorge. Damit landwirtschaftliche Betriebe sich bestmöglich absichern können, braucht es aber auch die Prämienförderung durch die öffentliche Hand.“

Rinderhalterin aus Vorarlberg

Jasmin Sutter

„Als Bäuerin trage ich Verantwortung für jedes einzelne Tier – und das letzte Jahr mit den Seuchenausbrüchen in unseren Nachbarländern hat gezeigt, wie schnell es ernst wird. Wir leben mit unseren Tieren, jeder Verlust tut weh – aber ohne Absicherung stellen sich in solchen Fällen schnell existenzielle Fragen. Eine Rinderversicherung ist für unseren Betrieb daher unverzichtbar.“

Präsident LK-Steiermark

Andreas Steinegger

„Landwirtinnen und Landwirte leisten an 365 Tagen im Jahr harte Arbeit, damit regionale, frische und heimische Produkte in den Supermarktregalen verfügbar sind. Dabei arbeiten sie unter freiem Himmel und sind Wetterextremen wie Frost, Hagel, Sturm, Überschwemmungen oder Dürre unmittelbar ausgesetzt. Die Folgen des Klimawandels treffen die Landwirtschaft Jahr für Jahr besonders hart. Umso wichtiger ist es, dass die teils enormen Schäden durch eine umfassende Produktpalette – wie sie die Österreichische Hagelversicherung bietet – wirksam abgefedert werden. Die Prämienbezuschussung durch Bund und Land ist dabei ein unverzichtbarer Baustein, um die landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Existenz nachhaltig abzusichern.“

Geflügelhalter aus Niederösterreich

Martin Schlöglhofer

Von einem Tag auf den anderen stand der Betrieb still. Tiere sind verendet, es folgten Keulung und Sperren, keine Einstallung war mehr möglich. Doch die Fixkosten sind am Ende des Tages geblieben. Meine Erfahrung mit einem Seuchenausbruch am eigenen Betrieb hat mir gezeigt, dass die Geflügelversicherung der Hagelversicherung in Krisensituationen unverzichtbar ist.“

Ackerbauer aus Kärnten

Franz Tatschl

„Die starke Dürre im Juni des vergangenen Jahres setzte unseren Betrieb massiv unter Druck. Ernteausfälle und Futtermangel waren die Folge. Wenn ein Sommer so ausfällt, steht schnell die wirtschaftliche Existenz am Spiel. Ohne eine Dürreversicherung der Hagelversicherung wäre ein Wirtschaften kaum mehr möglich.“

Präsident LK-Oberösterreich

Franz Waldenberger

„Die bäuerlichen Familienbetriebe in Oberösterreich sichern Tag für Tag unsere Versorgung mit regionalen Lebensmitteln und erhalten zugleich unsere Kulturlandschaft. Gleichzeitig spüren sie die Folgen der zunehmenden Wetterextreme besonders deutlich – von Dürre über Hagel bis Starkregen. Zudem stellt die zunehmende Gefahr von Tierseuchen eine ernsthafte Bedrohung für unsere Betriebe dar. Mit der Österreichischen Hagelversicherung steht unseren Bäuerinnen und Bauern ein verlässlicher Partner zur Seite, der ein breites Angebot zur Absicherung dieser Risiken bietet. Die Prämienbezuschussung durch Bund und Land ist eine gezielte Investition in die Zukunft unserer Landwirtschaft und damit in die Ernährungssicherheit der Menschen in unserem Land.“

Staatliche Unterstützung macht Versicherung leistbar

Als Reaktion auf die zunehmenden Wetterextreme und das steigende Tierseuchenrisiko wird die Versicherungsprämie mit 55 % von Bund und Ländern bezuschusst, d.h. Landwirte zahlen 45 % der Prämie. Diese staatliche Unterstützung trägt dazu bei, die wirtschaftliche Stabilität der landwirtschaftlichen Betriebe in Österreich langfristig zu sichern.