Erneut Schäden in Millionenhöhe in der Steiermark

Landwirtschaft als Leidtragende des Klimawandels

Die Landwirtschaft kommt nicht zur Ruhe. Seit dem vergangenen Wochenende wüten sintflutartige Regenfälle im Osten und Süden Österreichs. Wieder schwer betroffen ist die Landwirtschaft in der Steiermark: Heute am späten Nachmittag führten erneut Starkniederschläge mit Hagel zu schweren Schäden an Ackerkulturen (Getreide, Mais, Kürbis, Soja, Hirse), Gemüse und Weinkulturen. Insgesamt wurde eine Fläche von 3.000 Hektar teilweise regelrecht zerstört. „Das heutige Ereignis verursachte einen Gesamtschaden an landwirtschaftlichen Kulturen in der Höhe von 1,3 Millionen Euro. Wieder einmal wird uns deutlich vor Augen geführt, dass die Landwirtschaft von Unwetterextremen, welche durch klimatische Veränderungen mittlerweile verstärkt auftreten, stets als erste und auch am stärksten betroffen ist. Zudem ist durch die zunehmende Verbauung immer weniger Boden als natürlicher Wasserspeicher vorhanden. Dies führt insgesamt zu einer Steigerung der Schäden“, so der zuständige Landesleiter in der Steiermark, Ing. Josef Kurz. Dramatisch: Es ist erst Anfang Juni und die Hagelsaison hat noch nicht den Zenit erreicht. Die Landwirte kämpfen um einen entsprechenden Ertrag und das Einkommen kann binnen Minuten vernichtet werden.

Nähere Informationen erhalten Sie direkt bei:
Ing. Josef Kurz, Landesleiter Steiermark, T. 0664 827 20 56, [email protected]gel.at

Hagel und Überschwemmung an Kürbis, Zwaring, Stmk

Hagel und Überschwemmung an Soja, Zwaring, Stmk

Überschwemmung und Hagel an Mais, St. Andrä, Ktn