Schwere Unwetter wüteten in der Steiermark und im Burgenland

Landwirtschaft kommt nicht zur Ruhe – 4,5 Millionen Euro Schaden

Temperaturen jenseits der 30 Grad Celsius brachten gestern einen extrem heißen Sommerbeginn mit sich. Doch am späten Nachmittag und Abend kam die bittere Abkühlung in Form von Starkniederschlägen mit Hagel und Sturmböen. Über die ganze Steiermark und abermals dem Mittelburgenland verteilt gab es Unwetter, besonders betroffen waren die Bezirke Weiz, Graz-Umgebung und Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark, sowie erneut der burgenländische Bezirk Oberpullendorf. Landwirtschaftliche Kulturen (Wein-, Obst- und Getreidekulturen) wurden auf einer Fläche von 5.500 Hektar massiv in Mitleidenschaft gezogen. „Die Steiermark und das Burgenland stellen im Zusammenhang mit den Unwetterextremen mit Sicherheit einen Hotspot dar. Das hat sich leider auch gestern wieder gezeigt. Der Schaden in der Landwirtschaft durch die Hagelunwetter beträgt nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen rund 4,5 Millionen Euro, davon 4 Millionen in der Steiermark“, so der Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung, Dr. Mario Winkler.

Die Schadenserhebung durch die ÖHV-Sachverständigen ist bereits im Gange, die Meldung des Schadens erfolgt online.

Hagelschloßen Floing

Netzschaden, Puch bei Weiz

Hagel an Kirschen, St. Ruprecht/Raab

Hagel an Pfirsichen, Unterfeistritz

Hagelschäden an Wein, Puch bei Weiz

Rückfragehinweis:

Ing. Josef Kurz, Landesleiter Steiermark, T. 0664 827 20 56, kurz@hagel.at
Dipl.-Ing. Günther Kurz, Landesleiter Burgenland, T. 0664 281 83 75, g.kurz@hagel.at